Für die Entscheidung, die dich um 2:30 Uhr wachhält.
Wenn die Schleife läuft und niemand erreichbar ist: ein geführtes Protokoll, 30–40 Minuten. Am Ende hast du ein Dokument, das benennt, was wirklich verhandelt wird — und eine klare Empfehlung, was als Nächstes dran ist.
Drei Schritte. Ein Dokument.
Stabilisierung · zuerst du, dann der Fall
Ein reguliertes System denkt anders. Bevor irgendetwas sortiert wird, kommst du aus der Daueranspannung — geführt, in Minuten, ohne Esoterik.
Rekonstruktion · was hier wirklich verhandelt wird
Das Protokoll führt dich durch die Entscheidung: seit wann sie offen ist, was sie bindet, welcher Punkt sie festhält. Nicht das Thema — der Verhandlungspunkt dahinter.
Der Sofortbefund · als Dokument
Die Stelle, an der es klemmt, beim Namen genannt — und eine von drei Empfehlungen: weiter allein · MAYBE:EXIT · qualifizierte Hilfe. Ehrlich — auch wenn die Empfehlung lautet, dass du mich nicht brauchst.
Erste Hilfe heißt nicht Behandlung. Es heißt: Du bist nicht mehr allein mit der Schleife.
Was der Sofortbefund ist — und was nicht.
- Er ist ein Befund, kein Verfahren. Er benennt, was los ist. Er behebt es nicht — dafür ist MAYBE:EXIT gebaut, und der Sofortbefund wird dort angerechnet.
- Er ist ehrlich. Eine von drei Empfehlungen ist „weiter allein". Wenn dein Fall kein Fall ist, steht das drin.
- Er ist eine Grenze. Bei klinischer Indikation — Depression, Traumafolgestörung, akuter Krise — leitet er zu qualifizierter Behandlung aus. Das ist keine Floskel, das ist die dritte Empfehlung.
- Er ist diskret. Kein Erstgespräch mit Smalltalk, keine Begründung, warum du ihn brauchst. Du startest, wenn du ihn brauchst — auch nachts.
Vorher die Zahl? Der CoM-Rechner beziffert kostenlos, was das Offenhalten bisher gekostet hat.