MAYBE:EXIT · Das private Entscheidungsverfahren

Eine Schlüsselentscheidung, die seit Monaten offen ist, fällt.

Tragfähig. Schriftlich festgeschrieben. Mit dem ersten vollzogenen Schritt binnen 72 Stunden. Ein privates Verfahren mit Anfang und Ende. Die Entscheidung gehört dir — dass sie fällt und hält, dafür stehe ich ein.

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Tag 1

Die Entscheidung ist gefallen und steht im Wortlaut.

Tag 3

Die erste Handlung ist vollzogen. Nicht geplant.

Tag 14

Drei Belege liegen vor.

Tag 30

Sie hält.

Die Ausgangslage

Du weißt es bereits. Du tust es nur nicht.

Die Trennung vom Geschäftspartner. Die Übergabe, bei der es „noch nicht so weit" ist. Das Projekt, in dem schon so viel steckt. Die Rolle, die nicht mehr passt, während nach außen alles läuft.

Was diese Fälle gemeinsam haben: Es fehlt keine Information. Die Entscheidung ist kognitiv längst gefallen — blockiert ist sie eine Ebene tiefer, dort, wo ein innerer Torwächter jeden klaren Impuls in eine neue Analyseschleife umleitet. Er rationalisiert, relativiert, delegiert. Deshalb hilft die vierte Analyse nicht. Sie war nie das Problem.

MAYBE:EXIT setzt eine Ebene tiefer an: am Zustand, aus dem heraus du nicht entscheiden kannst — nicht an der Option, die du wählen sollst.

Und wenn sie längst gefallen ist? Auch das gibt es: Die Trennung ist unterschrieben, die Übergabe verkündet — und trotzdem verhandelt es in dir weiter, als wäre nichts entschieden. Eine Entscheidung, die dein System nicht mitträgt, kostet wie eine offene. Dann wird hier nicht neu entschieden — dann wird sie tragfähig gemacht.

Unter Anspannung entscheidet niemand frei. Deshalb kommt zuerst dein System in Zugriff — dann die Entscheidung.

Die Verfahrenslogik

Drei Akte. Forensik ohne Befund ist Behauptung.

Akt I

Die Rekonstruktion

Wo bricht es? Wir rekonstruieren den Vorgang, bis der Punkt auf dem Tisch liegt, der den Vollzug deiner Entscheidung verhindert.

Akt II

Der Befund

Schwarz auf weiß: wo es bricht, was wirklich verhandelt wird, was dich das Offenhalten kostet. Ein Schriftstück, das bleibt, wenn das Gespräch vorbei ist.

Akt III

Die Freigabe

Getroffen ist eine Entscheidung erst, wenn dein System sie trägt. Du sprichst sie aus, sie steht in deinem Wortlaut, der erste Schritt ist getan. Das Verfahren endet nicht mit der Sitzung — es endet mit Tag 30: Sie hält.

Der Ablauf

Sechs Schritte. Dann ist es vorbei.

1

Vorgespräch · 20 Minuten, kostenlos

Wir klären, ob es einen Fall gibt — und was dich das Offenhalten bisher gekostet hat. Danach entscheiden beide Seiten.

2

Fallaufnahme & forensische Voranalyse

Der Fall wird vorab rekonstruiert. Du bekommst einen strukturierten Selbst-Audit — er ersetzt die halbe Sitzung.

3

Der Schnitt · 120 Minuten

Die Kernsitzung. Am Ende ist die Entscheidung gefallen — ausgesprochen, festgehalten, mit der ersten Handlung verbunden. Was in den 120 Minuten geschieht, steht unten im Einzelnen.

4

Decision Ownership Memo · binnen 2 Werktagen

Im Wortlaut: was entschieden wurde, was endet, was beginnt, der erste Schritt mit Frist — und woran ein Rückfall erkennbar wäre.

5

Die erste Handlung · binnen 72 Stunden

Klein und konkret, ohne die Entscheidung nicht möglich. Bis zum Vollzugstermin kommen zwei weitere — drei Belege.

6

Vollzugstermin und Nachfrage

Nach 10–14 Tagen: ist der Schnitt in der Wirklichkeit angekommen? Nach 30 Tagen: hält er? Danach ist es vorbei.

Die Kernsitzung

Der Schnitt. 120 Minuten, ein Punkt.

Die Sitzung beginnt nicht mit deinem Fall, sondern mit dir: Dein System kommt aus der Daueranspannung — erst dann kann es eine Entscheidung überhaupt freigeben.

Dann trennen wir Tatbestand von Tarnung: was hier wirklich verhandelt wird — Loyalität, ein altes Versprechen, ein Bild von dir, das nicht beschädigt werden darf. Jeder dieser Punkte schützt etwas. Er wird nicht bekämpft, sondern versorgt — sonst kommt er zurück.

Und dann fällt die Entscheidung. In deinem Wortlaut, nicht in meinem. Sie wird ausgesprochen, festgehalten und mit der ersten Handlung verbunden, bevor du den Raum verlässt.

Danach beginnt der Teil, den die meisten Formate weglassen: der Vollzug. Eine Entscheidung, die keine äußere Erfahrung erzeugt, bleibt eine Absicht. Deshalb die 72-Stunden-Handlung, die drei Belege, der Vollzugstermin.

Es bleibt nicht bei einer Einsicht, die du am Dienstag wieder relativierst.

Für wen das nicht ist

Nicht jeder Fall ist ein Fall für dieses Verfahren. Und das steht hier, bevor du fragst.

Fragen, die an dieser Stelle kommen
„Das muss ich am Ende doch selbst entscheiden.“

Richtig. Deshalb sage ich dir auch nicht, was du tun sollst. Ich sorge dafür, dass du aussprichst, was du längst weißt. Das Ziel heißt Decision Ownership — nicht, dass jemand anderes für dich entscheidet.

„Eine Sitzung reicht doch nicht.“

Du hattest Monate. Was fehlt, ist nicht Zeit. Was fehlt, ist der Punkt, an dem die Entscheidung aufhört, verhandelbar zu sein — und genau dafür ist das Verfahren gebaut: Voranalyse, Kernsitzung, Memo, Handlung, Vollzugstermin.

„5.000 Euro für zwei Wochen?“

Du bezahlst keine Stunden. Du bezahlst das Ende. Nach deiner eigenen Rechnung kostet dich jeder weitere Monat mehr — und diese Rechnung stellst du dir im Rechner selbst auf, bevor über Preise gesprochen wird. Und wenn du mit dem Sofortbefund begonnen hast: Der wird angerechnet.

„Woher willst du wissen, was für mich richtig ist?“

Ich weiß es nicht. Du weißt es. Das ist der ganze Punkt. Es wird keine Option empfohlen — hergestellt wird die innere Eindeutigkeit, aus der heraus deine eigene Entscheidung erkennbar wird.

„Und wenn ich es danach anders sehe?“

Dann war die Entscheidung gedacht, nicht getragen. Genau dafür gibt es den Vollzugstermin und die Nachfrage nach 30 Tagen — und die drei Belege dazwischen, die aus einer Absicht eine Tatsache machen.

„Was, wenn nichts passiert?“

Dann steht im Memo, was es verhindert hat. Auch das ist mehr, als du heute hast.

Ist das Coaching, Beratung oder Therapie?

Nichts davon. Beratung fragt, welche Option strategisch sinnvoll ist. Coaching fragt, was du dabei fühlst. Therapie fragt, woher es kommt. Hier wird gefragt: Warum kann dein System diese Entscheidung noch nicht halten? Das ist neuroemotionale Entscheidungsforensik.

Warum maximal vier Mandate pro Monat?

Weil jedes Verfahren Voranalyse, Kernsitzung, Memo und Vollzugsbegleitung enthält — in echter Tiefe. Vier pro Monat ist die Grenze, bei der jede einzelne Entscheidung die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient. Das ist keine Inszenierung, das ist Kapazität.

Vor Ort oder remote?

Beides. Im Umkreis vor Ort, ansonsten remote — das Verfahren ist für beide Wege gebaut. Remote ist dabei oft die diskreteste Form: keine Anfahrt, kein Wartezimmer, niemand, der dich kommen sieht.

Der nächste Schritt

Zwanzig Minuten. Danach hat dein Fall einen Namen.

Kostenlos und vertraulich. Am Ende weißt du zwei Dinge: ob es einen Fall gibt — und was er dich bisher gekostet hat. Und wenn ich nicht der richtige Weg bin, sage ich dir auch das. Aufnahme nach Fallprüfung, auf beiden Seiten.

Wer weiterwartet, zahlt weiter.